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Lipin-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-418483-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Lipin-1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-418483-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
LPIN1 kodiert Lipin-1, eine Mg2+-abhängige Phosphatidsäure-Phosphatase, die die Umwandlung von Phosphatidsäure zu Diacylglycerol katalysiert – ein zentraler Schritt der Glycerolipid- und Triacylglycerol-Biosynthese. Über seine enzymatische Funktion hinaus beeinflusst Lipin-1 die Dynamik von Lipidtröpfchen und koordiniert Transkriptionsprogramme, die über Interaktionen mit nukleären Rezeptoren und Ko-Regulatoren die Fettsäureoxidation und den mitochondrialen Stoffwechsel steuern. Die LPIN1-Aktivität integriert Nährstoff- und Hormonsignale in Signalwegen der Adipozytendifferenzierung, der hepatischen Lipidverarbeitung und der Energiehomöostase in der Muskulatur. Eine Fehlregulation von LPIN1 wird mit metabolischen Phänotypen und Störungen der Lipidspeicherung in Verbindung gebracht; zudem sind humane Varianten mit einer erhöhten Anfälligkeit für lipidbezogene und muskelmetabolische Erkrankungen assoziiert.
Lipin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LPIN1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Lipin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LPIN1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LPIN1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Lipin-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LPIN1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Lipin-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Lipin-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LPIN1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.