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leupaxin Double Nickase Plasmid (h) | sc-405101-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
leupaxin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405101-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **LPXN** kodiert **Leupaxin**, ein LIM-Domänen-Adaptorprotein der Paxillin-Familie, das an fokalen Adhäsionen lokalisiert und die Integrinbindung mit nachgeschalteter Signalübertragung verknüpft. Über Interaktionen mit zytoskelettalen Komplexen und Tyrosinkinase-Komplexen moduliert Leupaxin Zelladhäsion, Migration und Mechanotransduktion, indem es den Turnover fokaler Adhäsionen und die Aktindynamik beeinflusst. LPXN-abhängige Signale greifen in Signalwege wie **FAK/SRC**, die Regulation von Rho-Familien-GTPasen und **MAPK**-Kaskaden ein, die Zellbeweglichkeit und Überlebenssignale koordinieren. Eine veränderte Leupaxin-Expression oder ein Umbau fokaler Adhäsionen wurde in der Krebsbiologie mit invasiven Zellphänotypen sowie mit dysregulierter Migration von Immunzellen in Verbindung gebracht, wodurch **LPXN** ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung adhesionsgekoppelter Krankheitsmechanismen ist.
leupaxin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LPXN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LPXN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LPXN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LPXN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.