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LCAT Double Nickase Plasmid (h) | sc-405225-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LCAT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405225-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes LCAT (Lecithin‑Cholesterin‑Acyltransferase) ist ein sezerniertes Enzym, das die Veresterung von freiem Cholesterin auf der Oberfläche von Lipoproteinen katalysiert und dabei Cholesterinester erzeugt, die die Reifung von HDL sowie den reversen Cholesterintransport unterstützen. Durch den Umbau von Phospholipiden und die Regulation der Zusammensetzung von Lipoproteinpartikeln beeinflusst LCAT Signal- und Stoffwechselwege der Lipidhomöostase, die mit Cholesterin‑Efflux, Apolipoproteinfunktion und dem systemischen Lipidtransport verknüpft sind. Eine veränderte LCAT‑Aktivität ist mit Dyslipidämie‑Phänotypen und abnormalen Lipoproteinprofilen assoziiert und ist daher für mechanistische Studien zur Biologie des kardiometabolischen Risikos relevant. In experimentellen Systemen wird die Störung (Perturbation) von LCAT genutzt, um Zusammenhänge zwischen HDL‑Biogenese, dem Cholesterin‑Handling von Makrophagen und lipidgetriebener inflammatorischer Signalgebung zu untersuchen.
LCAT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LCAT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LCAT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LCAT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LCAT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.