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Layilin Double Nickase Plasmid (h) | sc-408326-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Layilin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408326-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAYN kodiert Layilin, einen transmembranen C‑Typ‑Lektin‑ähnlichen Rezeptor, der besonders an Membranruffles und Adhäsionsstellen angereichert ist, wo er extrazelluläre Signale mit dem kortikalen Aktin-Zytoskelett verknüpft. Layilin ist mit hyaluronanreichen Mikroumgebungen assoziiert und interagiert mit Regulatoren des Zytoskeletts und der Signalübertragung, um Umbauprozesse der Zellform, Motilität und adhäsionsabhängige Signalwege zu beeinflussen. Als Bestandteil dynamischer Zell‑Matrix‑Grenzflächen wird LAYN in Zusammenhängen untersucht, in denen Migrationsprogramme und Immun‑Stroma‑Interaktionen verändert sind, darunter die Biologie des Tumormikromilieus und entzündliches Gewebe‑Remodeling. Eine dysregulierte LAYN-Expression wurde in mehreren krankheitsassoziierten transkriptomischen Datensätzen berichtet, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt zur Untersuchung von Adhäsions‑ und Migrationsphänotypen stützt.
Layilin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAYN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAYN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAYN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAYN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.