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LAL Double Nickase Plasmid (h) | sc-402284-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LAL Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402284-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LIPA kodiert die lysosomale saure Lipase (LAL), eine Hydrolase, die Cholesterinester und Triglyceride im sauren Lumen des Lysosoms spaltet und dadurch freies Cholesterin sowie Fettsäuren erzeugt. Diese Aktivität unterstützt den Lipidtransport vom Lysosom ins Zytosol und ist mit der endolysosomalen Nährstoffsensorik, der Autophagie sowie der Verarbeitung lipoproteinabgeleiteter Lipide verknüpft. Eine gestörte LAL-Funktion steht mit einer pathologischen Akkumulation lysosomaler Lipide in Zusammenhang, die die zelluläre Cholesterinhomöostase, die Membranzusammensetzung und inflammatorische Signalwege beeinträchtigt. Daher wird LIPA häufig im Kontext metabolischer Fehlregulation und lysosomenzentrierter Mechanismen untersucht, die den Austausch zwischen Organellen und Stressantworten beeinflussen.
LAL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LIPA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LIPA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LIPA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LIPA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.