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KIR7.1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403910-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KIR7.1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403910-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane KCNJ13-Gen kodiert den einwärts gleichrichtenden Kaliumkanal KIR7.1, ein Membranprotein, das das Ruhemembranpotenzial stabilisiert und das K+-Recycling über polarisierte Epithelien unterstützt. Die Aktivität von KIR7.1 trägt zum transepithelialen Ionentransport und zu elektrochemischen Kopplungsprozessen bei, die für die Physiologie des retinalen Pigmentepithels und die Flüssigkeitshomöostase relevant sind, und beeinflusst damit die zelluläre Erregbarkeit und die Barrierefunktion. Eine veränderte KCNJ13-Funktion wurde mit erblichen retinalen Dystrophien und damit verbundenen Defekten des Pigmentepithels in Verbindung gebracht, wodurch es ein nützliches Ziel zur Analyse ionenkanalabhängiger Signalwege und epithelialer Transportmechanismen darstellt. Als Determinante der Kaliumleitfähigkeit wird KIR7.1 häufig im Zusammenhang mit Membranpolarisierung, Epithelphysiologie und gewebespezifischen elektrischen Eigenschaften untersucht.
KIR7.1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNJ13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNJ13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNJ13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNJ13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.