Date published: 2026-7-14

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KIR7.1 Double Nickase Plasmid (h): sc-403910-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das KIR7.1 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • KIR7.1 Double-Nickase-Plasmid (h) und KIR7.1 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf KCNJ13 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: KIR7.1: sc-398810
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    KIR7.1 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403910-NIC
    20 µg
    $410.00

    KIR7.1 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403910-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das humane KCNJ13-Gen kodiert den einwärts gleichrichtenden Kaliumkanal KIR7.1, ein Membranprotein, das das Ruhemembranpotenzial stabilisiert und das K+-Recycling über polarisierte Epithelien unterstützt. Die Aktivität von KIR7.1 trägt zum transepithelialen Ionentransport und zu elektrochemischen Kopplungsprozessen bei, die für die Physiologie des retinalen Pigmentepithels und die Flüssigkeitshomöostase relevant sind, und beeinflusst damit die zelluläre Erregbarkeit und die Barrierefunktion. Eine veränderte KCNJ13-Funktion wurde mit erblichen retinalen Dystrophien und damit verbundenen Defekten des Pigmentepithels in Verbindung gebracht, wodurch es ein nützliches Ziel zur Analyse ionenkanalabhängiger Signalwege und epithelialer Transportmechanismen darstellt. Als Determinante der Kaliumleitfähigkeit wird KIR7.1 häufig im Zusammenhang mit Membranpolarisierung, Epithelphysiologie und gewebespezifischen elektrischen Eigenschaften untersucht.

    KIR7.1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNJ13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNJ13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNJ13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNJ13-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.