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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
KGA Double Nickase Plasmid (h) | sc-402575-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KGA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402575-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane GLS-Gen kodiert die kidney-type Glutaminase (KGA), ein mitochondriales Enzym, das Glutamin zu Glutamat hydrolysiert und so Kohlenstoff und Stickstoff für den TCA-Zyklus, die Nukleotidbiosynthese sowie für das Redoxgleichgewicht über die Glutathionproduktion bereitstellt. Die KGA-Aktivität verknüpft den Glutaminstoffwechsel mit der zellulären Bioenergetik, der Anaplerose und Signalnetzwerken, die Proliferation und Stressanpassung regulieren. Eine veränderte GLS/KGA-Funktion wurde mit der in Krebsmodellen beobachteten metabolischen Reprogrammierung sowie mit einer erhöhten Anfälligkeit für neurologische und immunbezogene Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit dem Glutamat-Handling zusammenhängen. Die Untersuchung von GLS unterstützt mechanistische Arbeiten zur Nährstoffnutzung, zum mitochondrialen Metabolismus und zum Crosstalk zwischen Signalwegen, die oxidativen Stress und Entscheidungen über das Zellschicksal beeinflussen.
KGA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.