Date published: 2026-7-11

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KCC3 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-405975-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • KCC3 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • KCC3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom KCC3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom KCC3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SLC12A6-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    KCC3 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-405975-ACT
    20 µg
    $397.00

    SLC12A6 kodiert den Kalium-Chlorid-Kotransporter KCC3, ein Mitglied der Familie der Kationen-Chlorid-Kotransporter, der einen elektroneutralen Efflux von K+ und Cl− vermittelt, um das intrazelluläre Chlorid, das osmotische Gleichgewicht und das Zellvolumen zu regulieren. Die Aktivität von KCC3 trägt zur Aufrechterhaltung des Membranpotenzials und der neuronalen Erregbarkeit bei, indem sie Chloridgradienten formt, die die inhibitorische Neurotransmission beeinflussen, und wird durch phosphorylierungsabhängige Signalwege moduliert, die auf zellulären Stress und die Ionenhomöostase reagieren. Im Nervensystem unterstützt KCC3 die Integrität von Axonen und Myelin und ist an Reaktionen auf Zellschwellung und ionische Störungen beteiligt. Eine genetische Störung oder Fehlregulation von SLC12A6 ist mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen assoziiert, darunter periphere Neuropathie und Weißsubstanzauffälligkeiten, was es für die Untersuchung von Ionentransport-Mechanismen in krankheitsrelevanten Zelltypen relevant macht.

    KCC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLC12A6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    KCC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLC12A6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLC12A6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen KCC3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLC12A6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von KCC3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des KCC3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLC12A6-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.