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IP Receptor CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404135-ACT | 20 µg | $397.00 |
PTGIR kodiert den humanen Prostacyclin-(IP)-Rezeptor, einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor, der Prostacyclin (PGI2) bindet und so vasodilatatorische sowie thrombozytenaggregationshemmende Signalwege reguliert. Nach Aktivierung koppelt der IP‑Rezeptor vorwiegend an Gs, erhöht dadurch cAMP und aktiviert PKA/CREB‑abhängige Transkriptionsprogramme; zusätzlich kann es – je nach Kontext – zu weiterer Kopplung kommen, die die Kalziumsignalgebung und MAPK‑Signalwege beeinflusst. Dieser Rezeptor integriert aus Arachidonsäure abgeleitete Eicosanoid-Signale und prägt damit Endothel‑Thrombozyten‑Interaktionen, den Gefäßtonus und Entzündungsreaktionen. Eine Fehlregulation der PTGIR/IP‑Signalgebung wird mit kardiovaskulären und thromboinflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig in Modellen vaskulärer Dysfunktion und immunvermittelter Gewebeschädigung untersucht.
IP Receptor Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTGIR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IP Receptor Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTGIR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTGIR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IP Receptor-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTGIR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IP Receptor-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IP Receptor-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTGIR-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.