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INSR/Insulin Receptor Double Nickase Plasmid (m) | sc-421142-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
INSR/Insulin Receptor Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421142-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Insr kodiert den murinen Insulinrezeptor (INSR), eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die Insulin bindet und darüber die Signalübertragung über IRS-Adaptorproteine sowie nachgeschaltete PI3K–AKT- und RAS–MAPK-Kaskaden auslöst. Diese Signalwege koordinieren Glukoseaufnahme, Glykogen- und Lipidstoffwechsel, Proteinsynthese und Zellüberleben und greifen zugleich in Nährstoffsensor-Netzwerke wie mTOR ein. Die INSR-Aktivität beeinflusst die Insulinsensitivität in Stoffwechselgeweben wie Leber, Muskel und Fettgewebe und prägt zelluläre Reaktionen auf hormonelle und ernährungsbedingte Signale. Eine fehlregulierte Insr-Signalgebung dient häufig als mechanistischer Ansatzpunkt, um Insulinresistenz, metabolische Homöostase sowie endokrin-metabolische Phänotypen in Mausmodellen und Zellsystemen zu untersuchen.
INSR/Insulin Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Insr-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Insr abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Insr-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Insr-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.