



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Inhibin α Double Nickase Plasmid (h) | sc-402958-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Inhibin α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402958-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
INHA kodiert die Inhibin-α-Untereinheit, die mit Inhibin-β-Ketten dimerisiert und so Inhibin A oder Inhibin B bildet – sezernierte Glykoproteine der TGF-β-Superfamilie, die die Activin-Signalübertragung antagonisieren. Durch die Modulation der SMAD2/3-abhängigen Transkription regulieren Inhibine die Rückkopplung der Gonadotropine (FSH), die Funktion der reproduktiven Achse sowie weitere Prozesse wie Zellproliferation und -differenzierung in gonadalen und endokrinen Geweben. Die INHA-Expression und das Inhibin/Activin-Gleichgewicht werden mit der Ovarphysiologie, der Funktion von Granulosazellen und der Biologie von Keimstrang-Stroma-Tumoren in Verbindung gebracht und werden in der reproduktions- und endokrinologischen Forschung häufig als Biomarker untersucht. Eine Störung oder Fehlregulation dieses Signalwegs kann steroidogenesebezogene Genprogramme und extrazelluläre Signale im gonadalen Mikromilieu verändern.
Inhibin α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des INHA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von INHA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die INHA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit INHA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.