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IL-12Rβ2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421085-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-12Rβ2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421085-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Il12rb2** kodiert die Interleukin-12-Rezeptor-Untereinheit Beta 2 (IL‑12Rβ2), eine Signalkomponente des heterodimeren IL‑12-Rezeptors, der vor allem auf aktivierten T‑Zellen und NK‑Zellen exprimiert wird. Nach Bindung von IL‑12 koppelt IL‑12Rβ2 an JAK2 und fördert die Phosphorylierung von STAT4, was die Th1-Polarisierung, die IFN‑γ‑Produktion und Effektorprogramme zytotoxischer Lymphozyten antreibt. Diese Achse ist in angeborene und adaptive Immunschaltkreise eingebunden, die die zellvermittelte Immunität, antigengetriebene Entzündung und den Zytokin‑Crosstalk regulieren. Eine veränderte IL‑12Rβ2‑Signalgebung wurde mit dysregulierten Th1‑Antworten und Störungen von Immunwegen in Verbindung gebracht, die für Infektionsmodelle, Mechanismen entzündlicher Erkrankungen und die Tumorimmunologie-Forschung relevant sind.
IL-12Rβ2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il12rb2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il12rb2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il12rb2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il12rb2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.