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IFN-γRα CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401191-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IFN-γRα CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401191-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
IFNGR1 kodiert die menschliche Alpha-Kette des Interferon-γ-Rezeptors (IFN-γRα), die ligandenbindende Untereinheit, die die Interferon-γ-Signalübertragung an der Zelloberfläche initiiert. Nach Bindung von IFN-γ wirkt IFN-γRα mit IFNGR2 zusammen, um JAK1/JAK2 und nachgeschaltet STAT1 zu aktivieren, wodurch Transkriptionsprogramme angestoßen werden, die die Antigenpräsentation, die Aktivierung von Makrophagen sowie antimikrobielle und entzündliche Antworten regulieren. Dieser Signalweg ist mit IRF/ISG-Netzwerken verknüpft und prägt den Zytokin-Crosstalk, der die Immunüberwachung und Gewebeentzündung beeinflusst. Eine Fehlregulation der IFNGR1-Signalisierung wurde mit veränderter Wirtsabwehr und immunvermittelter Pathologie in Verbindung gebracht und ist daher relevant für mechanistische Studien zur Infektionsbiologie, Entzündung und Signalgebung in der Immunonkologie.
IFN-γRα Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IFNGR1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IFN-γRα Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IFNGR1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IFNGR1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IFN-γRα-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IFNGR1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IFN-γRα-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IFN-γRα-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IFNGR1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.