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ICSBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-400774-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ICSBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400774-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Interferon-regulatorischer Faktor 8 (IRF8), auch bekannt als ICSBP, ist ein hämatopoetischer Transkriptionsfaktor, der die Linienfestlegung und Reifung myeloider und dendritischer Zellpopulationen steuert. Er integriert Interferon- und Toll-like-Rezeptor-Signale, indem er mit Faktoren der ETS/IRF-Familie zusammenwirkt, um ISRE-/EICE-haltige Promotoren zu modulieren, und prägt so Zytokinprogramme, Antigenpräsentation und Effektorfunktionen der angeborenen Immunität. IRF8-abhängige transkriptionelle Netzwerke beeinflussen die Polarisierung von Makrophagen, die Entwicklung dendritischer Zellen und die Expression inflammatorischer Gene und verknüpfen IRF8 damit mit Signalwegen, die antimikrobielle Antworten und die Immunhomöostase kontrollieren. Eine fehlregulierte IRF8-Aktivität wurde mit veränderter Myelopoese und Immunfunktionsstörungen in Zusammenhang gebracht und wird häufig im Kontext der Leukämogenese, myelodysplastischer Syndrome und entzündlicher Erkrankungen untersucht.
ICSBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IRF8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IRF8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IRF8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IRF8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.