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ICAD Double Nickase Plasmid (h) | sc-403560-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ICAD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403560-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DFFA kodiert die DNA-Fragmentierungsfaktor‑Untereinheit Alpha (ICAD), einen entscheidenden Inhibitor und Chaperon der Nuklease DFFB/CAD, die die apoptotische DNA-Fragmentierung steuert. Während der Apoptose führt die Spaltung von ICAD durch Caspase‑3 zur Freisetzung der aktiven CAD, die internukleosomale DNA-Brüche erzeugt; dadurch ist DFFA mit der Caspase-Signalgebung, der Chromatinkondensation und der Ausführungsphase des programmierten Zelltods verknüpft. ICAD unterstützt außerdem die korrekte Faltung und Stabilisierung von CAD, wodurch DFFA für eine regulierte Nukleaseaktivität und die Genomintegrität unter Stress wichtig ist. Eine Fehlregulation DFFA-assoziierter apoptotischer Signalwege wurde mit veränderter Zellüberlebensfähigkeit und DNA-Schadensantworten in verschiedenen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, darunter Krebs und Neurodegeneration.
ICAD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DFFA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DFFA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DFFA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DFFA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.