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HuC Double Nickase Plasmid (h) | sc-400172-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HuC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400172-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ELAVL3 (HuC) ist ein in Neuronen angereichertes RNA-bindendes Protein, das AU-reiche Elemente in Zieltranskripten erkennt und die posttranskriptionelle Genexpression durch die Kontrolle von mRNA-Stabilität, -Lokalisation und -Translation reguliert. Es trägt zur neuronalen Differenzierung und Aufrechterhaltung bei, indem es RNA-Regulons formt, die mit synaptischer Funktion und Zytoskelettdynamik verknüpft sind, und es ist in umfassendere RNA-Verarbeitungswege eingebunden, darunter alternatives Spleißen und die Biologie stressresponsiver RNA-Granula. Veränderte Aktivitäten neuronaler RNA-bindender Proteine und die nachgeschalteten transkriptomischen Programme werden häufig im Kontext neuroentwicklungsbedingter und neurodegenerativer Mechanismen untersucht, wobei ELAVL3 als Marker und funktioneller Knotenpunkt der neuronspezifischen Genregulation dient. Die Forschung zu humanem ELAVL3 untersucht häufig, wie die HuC-abhängige RNA-Kontrolle die neuronale Reifung, Erregbarkeit und Vulnerabilität unter zellulärem Stress beeinflusst.
HuC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ELAVL3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ELAVL3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ELAVL3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ELAVL3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.