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H+/K+ ATPase β Double Nickase Plasmid (h) | sc-403057-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
H+/K+ ATPase β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403057-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP4B kodiert die β‑Untereinheit der gastrischen H+/K+-ATPase, einer heterodimeren P‑Typ‑ATPase, die die Protonensekretion im Austausch gegen Kalium über die apikale Membran von Belegzellen antreibt. Die β‑Untereinheit unterstützt die katalytische Stabilität und den Membrantransport (Trafficking) der α‑Untereinheit und ermöglicht so die anhaltende Ansäuerung, die für die Verdauungsphysiologie und die Homöostase des Epithels erforderlich ist. Dieser Komplex ist an Signalwegen des Ionentransports und der pH‑Regulation beteiligt, die die Funktion der mukosalen Barriere und die Signalübertragung im Magenepithel beeinflussen. Eine veränderte ATP4B‑Expression und gestörte Programme der Magensäuresekretion wurden mit Pathologien der Magenschleimhaut in Verbindung gebracht und werden häufig im Kontext entzündungsassoziierten Remodellings und der Biologie des Magenkarzinoms untersucht.
H+/K+ ATPase β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP4B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP4B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP4B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP4B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.