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HLA-DP β1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401413-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-DP β1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401413-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-DPB1 kodiert die HLA-DP-β1-Kette, die sich mit HLA-DPA1 zum heterodimeren MHC‑Klasse‑II‑Rezeptor HLA‑DP auf professionellen antigenpräsentierenden Zellen paart. Dieser Komplex bindet exogene Peptidantigene und präsentiert sie CD4+-T‑Zellen und prägt dadurch über Wege der Antigenverarbeitung und -präsentation die adaptive Immunaktivierung, Toleranz und Zytokinpolarisierung. Die HLA‑DP‑Expression wird durch interferon‑γ‑responsive Transkriptionsprogramme reguliert, einschließlich der CIITA‑vermittelten Induktion von MHC‑II, wodurch sie mit inflammatorischer Signalgebung und der Differenzierung von Immunzellen verknüpft ist. Genetische Variation und eine dysregulierte Expression von HLA‑DPB1 wurden mit veränderter alloimmuner Erkennung und einer erhöhten Anfälligkeit für immunvermittelte Erkrankungen in Verbindung gebracht und stützen mechanistische Studien zur Antigenpräsentation und zu T‑Zell‑Antworten.
HLA-DP β1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-DPB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-DPB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-DPB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-DPB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.