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HLA-C Double Nickase Plasmid (h) | sc-401517-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401517-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-C kodiert eine klassische schwere Kette des MHC der Klasse I, die mit β2‑Mikroglobulin zusammenlagert, um endogen entstandene Peptide an der Zelloberfläche zu präsentieren und so die Überwachung durch CD8+‑T‑Zellen zu ermöglichen. Neben der Antigenpräsentation dient HLA‑C als dominanter Ligand für inhibitorische und aktivierende Killerzell‑Immunglobulin‑ähnliche Rezeptoren (KIRs) und prägt damit die „Education“ von natürlichen Killerzellen (NK‑Zellen) sowie deren Zytotoxizitätsschwellen. Über diese Prozesse der Immunerkennung ist HLA‑C in interferongetriebene Wege der Antigenprozessierung und -präsentation eingebunden, einschließlich der proteasomalen Peptiderzeugung und der TAP‑abhängigen Beladung im endoplasmatischen Retikulum. Genetische Variation und veränderte Expression von HLA‑C sind mit der Anfälligkeit für immunvermittelte und entzündliche Erkrankungen verknüpft und beeinflussen Wirt‑Pathogen‑Interaktionen, was HLA‑C zu einem wichtigen Lokus für mechanistische Studien der Immunregulation macht.
HLA-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.