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HFE Double Nickase Plasmid (h) | sc-403695-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HFE Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403695-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HFE kodiert ein nicht-klassisches, MHC-Klasse-I-ähnliches Protein, das mit β2‑Mikroglobulin assoziiert und die Bindung an den Transferrinrezeptor moduliert, um die zelluläre Eisenaufnahme zu regulieren. Über diese Interaktion trägt HFE dazu bei, die Eisensensorik und die systemische Eisenhomöostase in Hepatozyten, Enterozyten und Makrophagen zu koordinieren, und beeinflusst dabei die Hepcidin-Regulation sowie Eisen-Speicherwege. Eine gestörte HFE-Funktion verändert den Eisenverkehr und die Reaktionen auf oxidativen Stress, wodurch das Gen mit Eisenüberladung-Phänotypen wie der hereditären Hämochromatose und nachgeschalteten Mechanismen der Gewebeschädigung in Verbindung steht. HFE wird daher häufig als Modell zur Untersuchung des Eisenstoffwechsels, metallresponsiver Signalwege sowie eisengetriebener entzündlicher oder fibrotischer Prozesse verwendet.
HFE Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HFE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HFE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HFE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HFE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.