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Gα t2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401528-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα t2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401528-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNAT2 kodiert die menschliche Gαt2‑Untereinheit (Gαt2), eine α‑Untereinheit heterotrimerer G‑Proteine, die vor allem dafür bekannt ist, in der Phototransduktion aktivierte Opsine mit nachgeschalteten Effektorenzymen zu koppeln. Nach Aktivierung eines GPCR fördert Gαt2 die Signalweiterleitung über den zyklischen Nukleotidstoffwechsel und die damit verbundene Regulation von Ionenkanälen und ermöglicht so schnelle, stimulusabhängige Veränderungen der zellulären Erregbarkeit. Als Bestandteil einer breiteren GPCR‑Signalisierungsarchitektur trägt GNAT2 dazu bei, die Rezeptoraktivierung mit Second‑Messenger‑Signalwegen zu verknüpfen sowie den G‑Protein‑Zyklus zu integrieren, der durch GTP‑Bindung und ‑Hydrolyse vermittelt wird. Störungen transducinbezogener Signalkomponenten werden mit Funktionsstörungen des visuellen Systems in Verbindung gebracht und bieten einen Rahmen zur Untersuchung GPCR‑getriebener Signalverstärkung und Adaptationsmechanismen.
Gα t2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNAT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNAT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNAT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNAT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.