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Gα o Double Nickase Plasmid (h) | sc-400897-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα o Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400897-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNAO1 kodiert die humane α‑Untereinheit des heterotrimeren G‑Proteins Gαo, ein im Nervensystem vorherrschendes inhibitorisches G‑Protein, das viele GPCRs an nachgeschaltete Effektoren koppelt. Nach Rezeptoraktivierung reguliert Gαo die Adenylylcyclase und koordiniert über βγ‑Untereinheiten die Signalweiterleitung zur Modulation von Ionenkanälen, Vesikeltransport und Neurotransmitterfreisetzung und prägt so synaptische Transmission und neuronale Erregbarkeit. Dieser Signal-Knotenpunkt ist in cAMP‑abhängige Signalwege sowie in breitere, durch GPCRs regulierte Netzwerke eingebunden, die Differenzierung und Schaltkreisaktivität steuern. Eine Dysregulation der GNAO1‑abhängigen Signalgebung wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und Bewegungsstörungs‑Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher für mechanistische Studien in neuronalen Modellen und Signaltransduktions‑Assays relevant.
Gα o Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNAO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNAO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNAO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNAO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.