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GSTP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402084-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GSTP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402084-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GSTP1 kodiert die Glutathion-S-Transferase Pi 1, ein zytosolisches Phase-II-Detoxifikationsenzym, das die Konjugation von Glutathion an elektrophile Verbindungen katalysiert und damit die Redox-Homöostase sowie die zelluläre Abwehr gegen oxidativen Stress unterstützt. GSTP1 ist am Xenobiotika-Stoffwechsel beteiligt und moduliert stressaktivierte Signalwege, einschließlich der Regulation von MAPK-Signalwegen wie JNK über Protein-Protein-Interaktionen. Eine veränderte GSTP1-Expression oder eine Promotor-Methylierung wurde in mehreren krebsrelevanten Kontexten mit Veränderungen der antioxidativen Kapazität und zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht, wobei GSTP1 häufig als Marker für den Detoxifikationsstatus untersucht wird. Diese Funktionen machen GSTP1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von metabolischem Stress, Mechanismen der Arzneimittelantwort und redoxregulierten Signalkaskaden in menschlichen Zellen.
GSTP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GSTP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GSTP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GSTP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GSTP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.