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GRK 2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400558-ACT | 20 µg | $397.00 |
GRK2 (auch als ADRBK1 bekannt) kodiert die G‑Protein‑gekoppelte Rezeptorkinase 2, eine Serin/Threonin‑Kinase, die aktivierte GPCRs phosphoryliert, um die Rekrutierung von β‑Arrestin, die Rezeptordesensibilisierung und das Rezeptor‑Trafficking zu fördern. Indem GRK2 Signaldauer und Signalbias formt, moduliert es Second‑Messenger‑Signalwege einschließlich cAMP/PKA, Phospholipase‑C‑/Ca²⁺‑Signalisierung und MAPK/ERK‑Kaskaden, mit nachgeschalteten Effekten auf Zytoskelettdynamik und inflammatorische Signalgebung. GRK2 interagiert außerdem mit Nicht‑GPCR‑Substraten und Scaffold‑Proteinen und verknüpft so Rezeptorsignale mit zellulärer Migration, Stoffwechsel und Stressantworten. Eine dysregulierte GRK2‑Expression oder ‑Aktivität wurde in der Literatur mit veränderter kardiovaskulärer Signalübertragung, metabolischer Dysfunktion und krebsassoziierten Signalwegen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt in der Signaltransduktionsforschung unterstützt.
GRK 2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GRK2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GRK 2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GRK2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GRK2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GRK 2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GRK2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GRK 2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GRK 2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GRK2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.