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granzyme B Double Nickase Plasmid (m) | sc-420745-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
granzyme B Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420745-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Gzmb** kodiert **Granzyme B**, eine zytotoxische Serinprotease, die in lytischen Granula aktivierter **CD8+-T-Zellen** und **NK-Zellen** gespeichert und an immunologischen Synapsen freigesetzt wird, um Zielzellen zu eliminieren. Nach der perforinvermittelten Einschleusung in das Zytosol spaltet Granzyme B zentrale Substrate und löst dadurch apoptotische und inflammatorische Programme aus, darunter die Aktivierung von Caspasen sowie die Proteolyse intrazellulärer Proteine, die die Zelltod-Signalgebung verstärken. Die Aktivität von Gzmb ist entscheidend für die Effektorfunktion zytotoxischer Lymphozyten und prägt die antigenspezifische Immunität; sie ist breit relevant für Immunüberwachung, Immunpathologie und Gewebeschädigung in entzündlichen Kontexten. Eine Fehlregulation der Expression oder Aktivität von Granzyme B wurde in Mausmodellen mit veränderter Zytotoxizität von Immunzellen in Verbindung gebracht und kann den Schweregrad autoimmunähnlicher Entzündungen, von Infektionsantworten sowie von Tumor–Immun-Interaktionen beeinflussen.
granzyme B Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gzmb-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gzmb abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gzmb-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gzmb-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.