
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
granzyme B Double Nickase Plasmid (h) | sc-401469-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
granzyme B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401469-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **GZMB** kodiert Granzyme B, eine Serinprotease, die in zytotoxischen Granula von CD8+-T-Zellen und NK-Zellen gespeichert ist und nach perforinvermittelter Einschleusung die Apoptose von Zielzellen auslöst. Im Zytosol spaltet und aktiviert Granzyme B Caspasen und BID und setzt damit sowohl intrinsische als auch extrinsische apoptotische Signalwege in Gang, wodurch die Effektorfunktion des Immunsystems mit Programmiertem Zelltod verknüpft wird. Die GZMB-Aktivität trägt außerdem zu entzündlichen Mikromilieus bei, indem sie intrazelluläre Substrate prozessiert und während der Immunüberwachung Zell-Zell-Interaktionen moduliert. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von Granzyme B wurde mit immunvermittelten Gewebeschäden und veränderter antitumoraler Immunität in Verbindung gebracht, weshalb GZMB häufiges Ziel in Studien zur Funktion zytotoxischer Lymphozyten ist.
granzyme B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GZMB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GZMB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GZMB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GZMB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.