Date published: 2026-7-11

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GPR56 Double Nickase Plasmid (m): sc-420657-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GPR56 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GPR56 Double-Nickase-Plasmid (m) und GPR56 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Adgrg1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    GPR56 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-420657-NIC
    20 µg
    $410.00

    GPR56 Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-420657-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Adgrg1 kodiert den Adhäsions‑G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor GPR56 (ADGRG1), einen Membranrezeptor, der Signale aus der extrazellulären Matrix mit intrazellulärer Signalübertragung verknüpft und so Zelladhäsion, Migration und Polarität reguliert. GPR56 wird in N‑ und C‑terminale Fragmente prozessiert und kann an heterotrimere G‑Proteine koppeln, wodurch Signalwege beeinflusst werden, die mit Zytoskelettdynamik, Mechanotransduktion und entwicklungsbiologischer Musterbildung verbunden sind. In Mausmodellen wird Adgrg1 häufig untersucht, um die neuronale und gliale Entwicklung sowie das Verhalten von Immunzellen zu verstehen, bei denen rezeptorvermittelte Adhäsion und Motilität entscheidende Determinanten der Gewebeorganisation sind. Eine fehlregulierte GPR56‑Aktivität wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und myelinisierungsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig in Kontexten betrachtet, in denen veränderte Zell‑Matrix‑Interaktionen zu krankheitsrelevanter Biologie beitragen.

    GPR56 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Adgrg1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Adgrg1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Adgrg1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Adgrg1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.