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GPR41 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402190-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR41 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402190-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane FFAR3-Gen kodiert den G‑Protein-gekoppelten Rezeptor GPR41, einen Sensor für kurzkettige Fettsäuren, der durch mikrobielle Metaboliten wie Propionat und Butyrat aktiviert wird. Nach Ligandenbindung koppelt GPR41 überwiegend an Gi/o-Signale, senkt dadurch cAMP und moduliert nachgeschaltete Signalwege einschließlich MAPK/ERK, was den zellulären Energiehaushalt, die Hormonausschüttung und die Funktion von Immunzellen beeinflusst. Die Aktivität von FFAR3 wird mit der Kommunikation zwischen Darm und Wirt sowie der metabolischen Regulation in Verbindung gebracht; Studien verknüpfen sie u. a. mit Adipositas, Insulinsensitivität und entzündlichen Prozessen. Die Expression in enteroendokrinen und peripheren Geweben unterstützt zudem Untersuchungen zur neuroendokrinen Signalübertragung und zu gewebespezifischen Reaktionen auf mikrobiomabgeleitete Signale.
GPR41 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FFAR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FFAR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FFAR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FFAR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.