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GluR-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403848-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GluR-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403848-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRIA3 kodiert für die humane ionotrope Glutamatrezeptor‑Untereinheit AMPA‑Typ 3 (GluR‑3), einen liganden-gesteuerten Kationenkanal, der die schnelle exzitatorische synaptische Transmission im zentralen Nervensystem vermittelt. GluR‑3 trägt über Rezeptor-Trafficking, Phosphorylierung und Interaktionen mit Gerüstproteinen der postsynaptischen Dichte zur aktivitätsabhängigen synaptischen Plastizität bei und ist damit mit calciumabhängigen Signalkaskaden und der Erregbarkeit neuronaler Netzwerke verknüpft. Die GRIA3‑abhängige AMPA‑Rezeptorfunktion überschneidet sich mit Signalwegen der glutamatergen Neurotransmission, die Lernen, Gedächtnis und exzitotoxische Stressantworten regulieren. Genetische und funktionelle Störungen von AMPA‑Rezeptoruntereinheiten, einschließlich GRIA3, wurden mit neuroentwicklungsbedingten und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien synaptischer Fehlfunktionen unterstützt.
GluR-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRIA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRIA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRIA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRIA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.