



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
GH-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401112-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GH-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401112-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GH1 kodiert das Wachstumshormon 1 (GH‑1), ein von der Hypophyse sezerniertes peptidisches Hormon, das das postnatale Wachstum, die Körperzusammensetzung und die metabolische Homöostase über die Bindung an den Wachstumshormonrezeptor und die nachgeschaltete JAK2/STAT5-Signalübertragung reguliert. GH‑1 moduliert außerdem die Aktivität der IGF-Achse und beeinflusst hepatische und periphere Genexpressionsprogramme, die am Glukose- und Lipidstoffwechsel beteiligt sind. Genetische Variation oder eine dysregulierte GH1-Expression ist mit Störungen des Wachstums und der endokrinen Funktion assoziiert und bietet damit einen mechanistischen Ansatzpunkt zur Untersuchung der Hypophysenentwicklung, der Biologie der Somatotrophen und der systemischen Stoffwechselregulation in humanrelevanten Modellen.
GH-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.