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Ggnbp2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432161-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ggnbp2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432161-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Maus Ggnbp2 (Gametogenetin-bindendes Protein 2) kodiert ein überwiegend nukleäres Protein, das an der Transkriptionsregulation und an chromatinassoziierten Prozessen beteiligt ist; zudem wurden Funktionen bei der Zellzyklusprogression und der Genomstabilität beschrieben. Eine Expression wurde in proliferativen und reproduktiven Geweben beobachtet, was die Untersuchung von Ggnbp2 in der Keimbahnentwicklung und der mitotischen Kontrolle unterstützt. Veränderte GGNBP2-Aktivität wurde in der Literatur mit dysregulierter Proliferation und onkogenen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher für Studien zu Tumorsuppressor-Netzwerken und Differenzierungsprogrammen relevant. Die funktionelle Untersuchung von Ggnbp2 kann klären, wie nukleäre Regulatorfaktoren Signalreize mit Genexpression und zellulärer Homöostase verknüpfen.
Ggnbp2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ggnbp2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ggnbp2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ggnbp2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ggnbp2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.