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GCKR Double Nickase Plasmid (h) | sc-401623-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GCKR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401623-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GCKR kodiert das Glukokinase-Regulatorprotein (GKRP), einen in Hepatozyten stark angereicherten Modulator der Glukosewahrnehmung, der die Aktivität der Glukokinase (GCK) durch Sequestrierung und Freisetzung als Antwort auf metabolische Signale steuert. Über die Regulation des hepatischen glykolytischen Flusses, der Glykogensynthese und der de-novo-Lipogenese beeinflusst GCKR die zentrale Kohlenhydrat‑Lipid‑Homöostase sowie insulinbezogene Signalwege. Genetische Variation oder eine veränderte Expression von GCKR wurde mit Veränderungen der Nüchternglukose, der Triglyzeridspiegel und breiteren metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was GCKR zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Energiebilanz und nährstoffabhängigen Transkriptionsprogrammen macht. Forschung zu GCKR ermöglicht eine mechanistische Untersuchung des Leberstoffwechsels, endokriner Wechselwirkungen und von Reaktionen auf metabolischen Stress in geeigneten Zellmodellen.
GCKR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GCKR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GCKR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GCKR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GCKR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.