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Gas6 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420490-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gas6 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420490-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Growth arrest–specific 6 (Gas6) kodiert einen vitamin‑K‑abhängigen, sezernierten Liganden, der an TAM‑Rezeptor-Tyrosinkinasen – insbesondere AXL, MERTK und TYRO3 – bindet und so Zellüberleben, Proliferation und Migration reguliert. Die Gas6–TAM-Signalgebung koordiniert die Efferzytose und dämpft die Aktivierung des angeborenen Immunsystems, indem sie PI3K–AKT-, MAPK/ERK- und NF‑κB-assoziierte Signalwege moduliert und damit die Antworten von Makrophagen und dendritischen Zellen prägt. In Mausgeweben trägt Gas6 zur vaskulären Homöostase, zur Thrombozytenfunktion und zur Gewebereparatur bei, indem es Signale aus apoptotischen Zellen und dem Umbau der extrazellulären Matrix integriert. Eine fehlregulierte Aktivität der Gas6/AXL-Achse wird häufig im Kontext von Entzündung, Fibrose und der Biologie tumorassoziierter Mikroumgebungen untersucht, wo sie Immunsuppression, epithelial‑mesenchymale Transitionsprogramme (EMT) und metastatische Phänotypen beeinflusst.
Gas6 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gas6-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gas6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gas6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gas6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.