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GABAA Rγ1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405161-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GABAA Rγ1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405161-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GABRG1 kodiert die humane γ1‑Untereinheit des GABA\(_A\)‑Rezeptors, eines pentameren, ligandengesteuerten Chloridkanals, der die schnelle inhibitorische Neurotransmission im zentralen Nervensystem vermittelt. Der Einbau von γ‑Untereinheiten beeinflusst den Zusammenbau des Rezeptors, seine synaptische Lokalisation, die Gating‑Kinetik sowie pharmakologische Eigenschaften und prägt dadurch die neuronale Erregbarkeit und Netzwerkoszillationen. Die Signalübertragung über GABA\(_A\)‑Rezeptoren ist über die Chlorid‑Homöostase und die nachgeschaltete Modulation des Membranpotenzials mit aktivitätsabhängigen Prozessen wie synaptischer Plastizität und dem Gleichgewicht von Erregung und Hemmung verknüpft. Veränderte GABAerge Signalübertragung wurde mit neuropsychiatrischen und anfallsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was GABRG1 zu einem geeigneten Ziel für mechanistische Studien zur Funktion inhibitorischer Schaltkreise macht.
GABAA Rγ1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GABRG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GABRG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GABRG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GABRG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.