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FOXD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410785-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FOXD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410785-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FOXD2 kodiert einen Transkriptionsfaktor der Forkhead-Box-(FOX)-Familie, der über eine konservierte Forkhead-/Winged-Helix-Domäne an DNA bindet und dadurch zelltypspezifische Genexpressionsprogramme reguliert. FOXD2 ist an entwicklungs- und differenzierungsassoziierten transkriptionellen Netzwerken beteiligt und koordiniert Linienentscheidungen sowie die Aufrechterhaltung der zellulären Identität durch Modulation der Promotor- und Enhancer-Aktivität. Als transkriptioneller Regulator kann eine veränderte FOXD2-Aktivität nachgeschaltete Signalwege stören, die Proliferation, Apoptose und Morphogenese steuern, was es für Studien zu fehlregulierter Genexpression in Krankheitskontexten relevant macht. Seine nukleare Funktion und seine regulatorische Reichweite über mehrere Ziel-Loci hinweg sprechen für die Untersuchung FOXD2-abhängiger Gennetzwerke, von Übergängen des Chromatinzustands und kontextabhängiger transkriptioneller Kontrolle.
FOXD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FOXD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FOXD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FOXD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FOXD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.