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FGF-19 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401725-ACT | 20 µg | $397.00 |
FGF19 kodiert den endokrinen Fibroblasten-Wachstumsfaktor FGF-19, einen zentralen Regulator der Gallensäurehomöostase, des Lipidstoffwechsels und des Glukosemetabolismus. In Zusammenarbeit mit FGFR4 und dem Korezeptor β-Klotho aktiviert die FGF-19-Signalübertragung MAPK/ERK und damit verbundene nachgeschaltete transkriptionelle Programme, die den hepatischen Stoffwechselfluss koordinieren und eine Rückkopplungshemmung der Gallensäuresynthese vermitteln. Physiologisch verknüpft diese Achse die intestinale Nährstoffsensorik mit der Leberfunktion und trägt zur Kontrolle der Energiebilanz sowie zu Signalen bei, die Zellproliferation steuern. Eine dysregulierte FGF19–FGFR4-Signalübertragung wurde mit der Biologie metabolischer Erkrankungen sowie mit der Aktivierung onkogener Signalwege in mehreren Gewebekontexten in Verbindung gebracht, was ihre Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt zur Untersuchung von Signalwegen unterstützt.
FGF-19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FGF19-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FGF-19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FGF19-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FGF19-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGF-19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FGF19-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGF-19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGF-19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FGF19-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.