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Fer Double Nickase Plasmid (h) | sc-402734-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fer Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402734-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **FER**-Gen kodiert **Fer**, eine zytoplasmatische Nicht‑Rezeptor‑Proteintyrosinkinase der **FES/FER**-Familie, die Signale von Rezeptor‑Tyrosinkinasen und Zelladhäsionskomplexen integriert. Fer trägt zur phosphorylierungsabhängigen Kontrolle des Umbaus des Zytoskeletts, der cadherinvermittelten Stabilität von Zellkontakten sowie von wachstumsfaktorresponsiven Signalwegen wie **PI3K–AKT**- und **MAPK**-Signalübertragung bei. Über diese Prozesse wurde die FER‑Aktivität mit der Regulation von Zellmigration, Proliferation und Stressantworten in Verbindung gebracht und ist damit für Studien zur onkogenen Signalgebung und zu metastatischen Phänotypen relevant. Veränderte FER‑Expression oder veränderte Signaloutputs wurden in mehreren Modellsystemen mit Kontexten der Tumorprogression sowie mit entzündlichen Signalnetzwerken assoziiert.
Fer Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FER-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FER abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FER-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FER-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.