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FAM26F CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405728-ACT | 20 µg | $397.00 |
FAM26F kodiert ein kleines transmembranes Protein, das mit der Biologie von Immunzellen und interferonassoziierten Antworten in Verbindung gebracht wird. Seine Expression ist in hämatopoetischen Zelllinien angereichert und kann unter entzündlichen Reizen induziert werden. Berichtet wurde über funktionelle Zusammenhänge, die FAM26F in Prozesse einordnen, welche die Aktivierung von Leukozyten, die Zell‑Zell‑Kommunikation und immunologische Signalausgänge prägen und dabei Schnittstellen zu zytokingetriebenen Signalwegen aufweisen. Eine veränderte FAM26F-Expression wurde in Kontexten immunbezogener Erkrankungen sowie in Tumor‑Immun‑Mikroumgebungen beobachtet, was seine Nutzung als Marker und mechanistischer Knotenpunkt in Studien zur Immunregulation unterstützt. Daher ist FAM26F interessant, um zu untersuchen, wie interferoninduzierte Programme und membranassoziierte Signalgebung zu Immunphänotypen und krankheitsassoziierten transkriptionellen Zuständen beitragen.
FAM26F Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FAM26F-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FAM26F Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FAM26F-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FAM26F-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FAM26F-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FAM26F-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FAM26F-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FAM26F-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FAM26F-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.