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FAF1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405535-ACT | 20 µg | $397.00 |
FAF1 (Fas-assoziierter Faktor 1) kodiert ein zytoplasmatisches Adapterprotein, das die Signalübertragung von Todesrezeptoren mit nachgeschalteten apoptotischen und proteostatischen Signalwegen koppelt. FAF1 interagiert mit FAS und Caspase-Regulatoren und moduliert außerdem die NF-κB-Signalgebung, wodurch es das Zellüberleben, inflammatorische Transkriptionsprogramme und Stressantworten beeinflusst. Über berichtete Assoziationen mit Komponenten des Ubiquitin-Proteasom-Systems trägt FAF1 zur Proteinhomöostase (Proteinqualitätskontrolle) bei und kann die zelluläre Empfindlichkeit gegenüber extrinsischer Apoptose mitbestimmen. Eine dysregulierte Expression oder Funktion von FAF1 wurde in der Literatur mit Krebsbiologie, neurodegenerativen Prozessen und immunbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zu Zellschicksalsentscheidungen macht.
FAF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FAF1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FAF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FAF1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FAF1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FAF1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FAF1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FAF1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FAF1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FAF1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.