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FADD Double Nickase Plasmid (h) | sc-400580-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FADD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400580-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FADD (Fas-assoziiertes Protein mit Death Domain) ist ein essenzieller Adapter, der aktivierte Todesrezeptoren wie FAS/CD95 und TNFRSF10 (TRAIL-Rezeptoren) mit Initiator-Caspasen koppelt und so die extrinsische Apoptose durch die Bildung des death-inducing signaling complex (DISC) ermöglicht. Über die Apoptose hinaus ist FADD an Crosstalk mit NF-κB- und MAPK-Signalwegen beteiligt und trägt zur Regulation der Nekroptose bei, indem es das Signalgleichgewicht von RIPK1/RIPK3 moduliert. Eine veränderte FADD-Expression oder -Signalweiterleitung wurde mit fehlregulierter Zellüberlebenskontrolle, aberranten Entzündungsreaktionen und Tumorentstehung in Verbindung gebracht, wodurch FADD einen häufigen Knotenpunkt in Studien zur Immunhomöostase und stressinduzierter Zellabtötung darstellt. Diese Funktionen positionieren FADD als mechanistisches Bindeglied zwischen Rezeptorsignalen, Protease-Aktivierungskaskaden und kontextabhängigen Ergebnissen in menschlichen Zellen.
FADD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FADD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FADD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FADD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FADD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.