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EXOSC3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403842-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes EXOSC3 kodiert eine zentrale Kappen‑Untereinheit des RNA-Exosoms, eines essenziellen Multiproteinkomplexes, der die 3′→5′-exonukleolytische RNA-Prozessierung und den RNA-Abbau im Zellkern und im Zytoplasma vermittelt. EXOSC3 unterstützt RNA-Qualitätskontrollwege, die die Reifung von rRNA und sn/snoRNA sowie den Umsatz vielfältiger nichtkodierender und Boten-RNAs regulieren und damit die Ribosomenbiogenese und die RNA-Überwachung beeinflussen. Eine Störung der Exosom-Integrität kann die Homöostase des Transkriptoms und Stressantworten verändern und verbindet die Biologie von EXOSC3 mit Mechanismen, die neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen zugrunde liegen. Als konservierte Exosom-Komponente wird EXOSC3 häufig untersucht, um zu verstehen, wie der RNA-Stoffwechsel die zelluläre Differenzierung und die Proteostase prägt.
EXOSC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EXOSC3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EXOSC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EXOSC3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EXOSC3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EXOSC3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EXOSC3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EXOSC3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EXOSC3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EXOSC3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.