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EVA1B CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-412477-ACT | 20 µg | $397.00 |
EVA1B (auch bekannt als FAM176B) kodiert ein Transmembranprotein, das vorwiegend an intrazellulären Membranen lokalisiert ist und mit der Regulation des vesikulären Transports, autophagieassoziierten Prozessen sowie der Signalübertragung zum Zellüberleben in Verbindung gebracht wurde. Neuere Studien deuten darauf hin, dass EVA1B Stressantwort-Signalwege beeinflusst, die die zelluläre Homöostase prägen – mit kontextabhängigen Effekten auf Proliferation und inflammatorische Programme. Eine veränderte EVA1B-Expression wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, darunter krebsassoziierte Transkriptionsveränderungen und immunbezogene Phänotypen, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt zur Analyse von Signalwegen unterstützt. In humanen Zellmodellen bietet die Modulation von EVA1B eine Möglichkeit zu untersuchen, wie membranassoziierte Signalgebung mit Organell-Dynamik und transkriptioneller Anpassung zusammenspielt.
EVA1B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EVA1B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EVA1B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EVA1B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EVA1B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EVA1B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EVA1B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EVA1B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EVA1B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EVA1B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.