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EpoR Double Nickase Plasmid (h) | sc-400442-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EpoR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400442-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EPOR kodiert den Erythropoetinrezeptor (EpoR), einen Typ‑I‑Zytokinrezeptor, der als Antwort auf Erythropoetin das Überleben, die Proliferation und die Differenzierung erythroider Vorläuferzellen steuert. Die ligandeninduzierte Dimerisierung des Rezeptors aktiviert JAK2 sowie nachgeschaltete Signalwege über STAT5, PI3K–AKT und RAS–MAPK und koordiniert dadurch transkriptionelle Programme, die die Erythropoese und zelluläre Stressantworten unterstützen. Eine dysregulierte EPOR‑Signalübertragung wurde mit veränderter Produktion roter Blutkörperchen und aberranter Wachstumssignalgebung in hämatologischen und anderen Kontexten in Verbindung gebracht, was EPOR zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Biologie von Zytokinrezeptoren macht. EPOR wird außerdem als Modellrezeptor genutzt, um Rezeptor‑Trafficking, Signalabschwächung und das Cross‑talk mit Signalwegen der Hypoxie‑ und Eisenhomöostase zu analysieren.
EpoR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPOR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPOR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPOR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPOR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.