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EpoR CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400442-ACT | 20 µg | $397.00 |
EPOR kodiert den humanen Erythropoetinrezeptor (EpoR), einen Typ-I-Zytokinrezeptor, der als Antwort auf Erythropoetin das Überleben, die Proliferation und die Differenzierung der erythroiden Zelllinie reguliert. Die ligandenabhängige Aktivierung des Rezeptors fördert die Phosphorylierung von JAK2 und die nachgeschaltete STAT5-Signalübertragung, mit zusätzlichem Crosstalk zu den PI3K–AKT- und MAPK-Signalwegen, die metabolische Unterstützung und antiapoptotische Programme koordinieren. Eine veränderte EPOR-Signalgebung wurde mit einer dysregulierten Erythropoese und aberranten Zytokin-Signalzuständen in Verbindung gebracht, was EPOR zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Rezeptorbiologie hämatopoetischer Zellen und der Dynamik der Signaltransduktion macht.
EpoR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EPOR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EpoR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EPOR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EPOR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EpoR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EPOR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EpoR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EpoR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EPOR-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.