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EphA5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403104-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EphA5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403104-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EPHA5 kodiert EphA5, eine Rezeptor-Tyrosinkinase im Ephrin‑A-Signalsystem, das die kontaktabhängige Kommunikation zwischen benachbarten Zellen steuert. EphA5 moduliert Axonführung, Synapsenbildung und die Verfeinerung neuronaler Schaltkreise durch bidirektionale Signalübertragung, die Zytoskelett-Umbau, Adhäsion und endozytotischen Transport beeinflusst. Zu den nachgeschalteten Signalwegen, die häufig mit Eph-Rezeptoren verknüpft sind, zählen Rho‑Familien‑GTPasen, MAPK/ERK sowie PI3K-assoziierte Signal-Knotenpunkte, die Hinweise für Migration und Neuriten-Dynamik integrieren. Eine veränderte Regulation von EPHA5 und ein Ungleichgewicht im Ephrin-Signalweg wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie kontextabhängigen Rollen in onkogenen Prozessen wie Invasion und der Ausbildung von Zell‑Zell‑Grenzen in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien sowohl in neuronalen als auch in Krebsmodellen unterstützt.
EphA5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPHA5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPHA5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPHA5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPHA5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.