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EMP-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403122-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EMP-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403122-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Epitheliales Membranprotein 1 (EMP1) ist ein tetraspanisches Membranglykoprotein, das an Zell-Zell-Interaktionen, der Organisation von Membranen und der Regulation epithelialer Differenzierungsprogramme beteiligt ist. In menschlichen Zellen wurde EMP-1 mit der Modulation von Adhäsions- und Migrationsphänotypen in Verbindung gebracht und greift in Signalnetzwerke ein, die Proliferation und Stressantworten steuern, darunter MAPK/ERK- und PI3K/AKT-assoziierte Signalwege. Eine veränderte EMP1-Expression wurde in mehreren Krebsarten sowie in entzündlichen oder fibrotischen Kontexten beschrieben, was seine Nutzung als molekulares Werkzeug zur Untersuchung von Tumorzellplastizität und Gewebeumbau unterstützt. Die experimentelle Untersuchung von EMP1 hilft zu klären, wie die Zusammensetzung von Membran-Mikrodomänen nachgeschaltete Signalgebung und transkriptionelle Zustände beeinflusst.
EMP-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EMP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EMP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EMP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EMP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.