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ELOVL3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407282-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ELOVL3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407282-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ELOVL3 (Elongation of very long chain fatty acids protein 3) ist eine im endoplasmatischen Retikulum lokalisierte Fettsäure-Elongase, die geschwindigkeitsbestimmende Kondensationsschritte bei der Synthese sehr langkettiger Fettsäuren katalysiert. Durch die Prägung der zellulären Lipidzusammensetzung trägt ELOVL3 zum Stoffwechsel von Triglyceriden und Wachsestern, zur Homöostase von Lipidtröpfchen sowie zu einer umfassenderen Umgestaltung von Membranlipiden im Zusammenhang mit metabolischer Anpassung bei. Seine Aktivität ist mit Fettsäure-Elongationswegen verknüpft sowie mit der nachgeschalteten Biosynthese von Sphingolipiden und komplexen Lipiden, die die Barrierefunktion und den Energiehaushalt beeinflussen. Eine fehlregulierte ELOVL3-Expression wurde in metabolischen und dermatologischen Kontexten mit einer veränderten Lipidverarbeitung in Verbindung gebracht, was ELOVL3 für mechanistische Studien lipidgetriebener Phänotypen relevant macht.
ELOVL3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ELOVL3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ELOVL3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ELOVL3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ELOVL3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.