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eIF5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402133-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
eIF5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402133-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EIF5 kodiert den eukaryotischen Translationsinitiationsfaktor 5 (eIF5), einen zentralen Regulator der Translationsinitiation, der als GTPase-aktivierendes Protein (GAP) für eIF2 wirkt und dadurch die Erkennung des Startcodons sowie den produktiven Zusammenbau des 80S-Ribosoms fördert. Durch die Modulation der eIF2‑GTP-Hydrolyse und der Scanning-Genauigkeit trägt eIF5 dazu bei, die globale Proteinsynthese mit zellulären Stressantworten und der Wachstumsregulation zu koordinieren, und überschneidet sich dabei mit Signalwegen wie dem eIF2-Signalweg und der integrierten Stressantwort. Eine veränderte Translationskontrolle unter Beteiligung von eIF5 wurde mit dysregulierter Proliferation und Proteostase in Verbindung gebracht, was EIF5 zu einem nützlichen Knotenpunkt macht, um zu untersuchen, wie die Dynamik von Initiationsfaktoren onkogene und stressadaptive Programme beeinflusst. In menschlichen Zellen kann eine Störung von EIF5 Abhängigkeiten in der translationalen Reprogrammierung, der mRNA-spezifischen Initiation und der Stressgranula-Biologie aufdecken.
eIF5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EIF5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EIF5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EIF5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EIF5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.