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eIF2α Double Nickase Plasmid (h) | sc-400199-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
eIF2α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400199-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EIF2S1 kodiert die alpha‑Untereinheit des eukaryotischen Translationsinitiationsfaktors 2 (eIF2α), einen zentralen Regulator der cap‑abhängigen Translationsinitiation und einen wichtigen Knotenpunkt der integrierten Stressantwort (ISR). Die Phosphorylierung von eIF2α an Ser51 durch stressresponsive Kinasen wie PERK (EIF2AK3), GCN2 (EIF2AK4), PKR (EIF2AK2) und HRI (EIF2AK1) verringert die Verfügbarkeit des ternären Komplexes, dämpft dadurch die Proteinsynthese global und ermöglicht zugleich selektive Translationsprogramme. Diese Signalachse koordiniert die Proteostase, die Anpassung an ER‑Stress, Autophagie und angeborene Immunantworten über nachgeschaltete Effektoren wie ATF4 und CHOP/DDIT3. Eine fehlregulierte eIF2α‑Signalgebung wird u. a. mit Neurodegeneration, Stresstoleranz von Krebszellen, Antworten auf Virusinfektionen und metabolischem Stress in Verbindung gebracht, weshalb EIF2S1 häufig als Ansatzpunkt zur Untersuchung von Mechanismen der Translationskontrolle verwendet wird.
eIF2α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EIF2S1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EIF2S1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EIF2S1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EIF2S1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.