Date published: 2026-7-12

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eIF2α Double Nickase Plasmid (h): sc-400199-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das eIF2α Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • eIF2α Double-Nickase-Plasmid (h) und eIF2α Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf EIF2S1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: eIF2α: sc-133132
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    eIF2α Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400199-NIC
    20 µg
    $410.00

    eIF2α Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400199-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    EIF2S1 kodiert die alpha‑Untereinheit des eukaryotischen Translationsinitiationsfaktors 2 (eIF2α), einen zentralen Regulator der cap‑abhängigen Translationsinitiation und einen wichtigen Knotenpunkt der integrierten Stressantwort (ISR). Die Phosphorylierung von eIF2α an Ser51 durch stressresponsive Kinasen wie PERK (EIF2AK3), GCN2 (EIF2AK4), PKR (EIF2AK2) und HRI (EIF2AK1) verringert die Verfügbarkeit des ternären Komplexes, dämpft dadurch die Proteinsynthese global und ermöglicht zugleich selektive Translationsprogramme. Diese Signalachse koordiniert die Proteostase, die Anpassung an ER‑Stress, Autophagie und angeborene Immunantworten über nachgeschaltete Effektoren wie ATF4 und CHOP/DDIT3. Eine fehlregulierte eIF2α‑Signalgebung wird u. a. mit Neurodegeneration, Stresstoleranz von Krebszellen, Antworten auf Virusinfektionen und metabolischem Stress in Verbindung gebracht, weshalb EIF2S1 häufig als Ansatzpunkt zur Untersuchung von Mechanismen der Translationskontrolle verwendet wird.

    eIF2α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EIF2S1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EIF2S1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EIF2S1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EIF2S1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.