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ECM1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404321-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ECM1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404321-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ECM1 (Extrazellulärmatrixprotein 1) ist ein sezerniertes Glykoprotein, das in der basalmembranassoziierten extrazellulären Matrix angereichert ist und über Interaktionen mit strukturellen und signalgebenden ECM-Komponenten an der Organisation der Gewebearchitektur beteiligt ist. Es trägt zur Regulation der Zell‑Matrix‑Adhäsion, zum Umbau der extrazellulären Matrix sowie zu Mikroumgebungs‑Signalen bei, die die epitheliale Homöostase und angiogene Prozesse beeinflussen. Eine veränderte ECM1-Expression wurde mit fehlregulierter stromaler Signalübertragung und pathologischen Veränderungen in Haut, Schleimhäuten und anderen Geweben in Verbindung gebracht, was ECM1 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien extrazellulärer Signalnetzwerke macht. Als matrixassoziierter Faktor wird ECM1 häufig im Kontext fibroseähnlicher Umbauprozesse, entzündungsbedingter Gewebeveränderungen und der Biologie des Tumormikromilieus untersucht.
ECM1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ECM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ECM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ECM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ECM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.